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In den Verkehrsunternehmen gewinnt die zeitnahe Bereitstellung von aktuellen und widerspruchsfreien Daten zur Infrastruktur zunehmend an Bedeutung. Dies ist eine wesentliche Grundlage für wirtschaftliche Prozessabläufe.
Im Bereich der Schieneninfrastruktur haben Geschäftsprozesse eine besonders hohe Datenrelevanz. Bei der Planung, dem Bau und insbesondere am Betreiben der Infrastruktur wirkt eine Vielzahl an Beteiligten mit, die ständig auf zuverlässige, aktuelle Daten angewiesen sind.
Dies erfordert ein qualifiziertes Datenmanagement, definierte Standards für den Datenaustausch sowie ein klares Zeitmanagement auch auf Daten- und Prozessebene zwischen den Beteiligten.
Den Umgang mit Infrastrukturdaten innerhalb der Verkehrsunternehmen, aber auch in der Zusammenarbeit auf Datenebene mit Externen, nachhaltig zu verbessern (u.a. zu vereinheitlichen) und damit Rationalisierungspotenziale zu erschließen.
Die beiden wichtigsten Anforderungen sind daher die Festlegung von Datengrundstrukturen sowie die Definition von einheitlichen Standards für den Datenaustausch - unternehmensintern und extern. Die Erfüllung dieser Anforderungen ist Voraussetzungen für wirtschaftliches Handeln und damit auch für die Wettbewerbsfähigkeit. Dies gilt auch für kleine und mittelständische Unternehmen, die als Auftragnehmer von Verkehrsunternehmen damit eine bessere und nachhaltige Chance haben, sich im Wettbewerb am Markt zu behaupten.